COUPEROSE | ROSAZEA

Der Rosazea liegt eine genetische Veranlagung zugrunde; durch Triggerfaktoren, wie Hitze/Kälte, UV-Strahlen, heiße Getränke und Speisen, scharfe Gerichte und Hormone, kann das Hautbild weiter verschlechtert werden. Typischer Weise nimmt die Rosazea einen schubhaften Verlauf. In minimaler Ausprägung finden sich vermehrte Gefäßeinlagerungen im Gesicht und die Betroffenen berichten von plötzlich einsetzenden und kurz anhaltenden Hautrötungen (oft psychisch bedingt oder durch Temperaturunterschiede ausgelöst). Man bezeichnet diese Ausprägung der Rosazea als Couperose. Stärkere Ausprägungen der Rosazea sind durch entzündliche Knötchen, Pusteln und flächige Hautentzündungen gekennzeichnet. In schweren Fällen wird das Krankheitsbild durch Bindegewebsvermehrung und Talgdrüsenvergößerungen kompliziert.

Da Rosazea mit sensibler und leicht irritierbarer Haut einhergeht und das Hautbild fettig oder trocken konstituiert beziehungsweise die Hautaltertung nicht oder weit fortgeschritten sein kann, ist es wichtig ein indiviudelles Behandlungskonzept festzulegen.

Oftmals ist es notwendig, pharmazeutische Wirkstoffe sowie dermatologische Laser- und Peelingbehandlungen  JF-Hautarztpraxis  mit den kosmetischen Anwendungen zu kombinieren, um das Hautbild langfristig zu stabilisieren.

PEELINGS

Eine Kombination aus Papaya- und Ananasenzymen löst abgestorbene Hautzellen und epidermale Verklebungnen ohne Irritation, regt die Blutzirkulation an, fördert die Zellregeneration und optimiert das Eindringen anderer Wirkstoffe (z.B. nachfolgend aufgebrachte Pflegeprodukte); ein vitaleres Erscheinungsbild und eine verfeinerte Hautstruktur sind die Folge.

Die dabei verwendete Milchsäure zählt zu den Fruchtsäuren, ist aber in der keratolytischen (Verhornungen lösenden) Wirkung sehr viel sanfter, als Glycol- oder Mandelsäure, die ebenso zu den Fruchtsäuren zählen. Neben der keratolytischen Eigenschaft ist Milchsäure ein guter Feuchtigkeitsspender und reguliert als Bestandteil des hauteigenen Säureschutzmantels den physiologischen pH-Wert der Haut. Die Haut wird durch ein Lactic-Peel langfristig feiner und glatter, Unreinheiten bilden sich schwerer und die Durchfeuchtung der Hornschicht wird optimiert.

Die Mandelsäure, eine Fruchtsäure, wird durch Hydrolyse des Bittermandelextrakts gewonnen. Durch die reinigende, hautklärende und Feuchtigkeit spendende Wirkung werden feine Fältchen und beginnende Pigmentierungen reduziert. Zusätzlich werden Zellerneuerung und Kollagenaufbau stimuliert – die Haut wirkt wieder jünger und frischer. Dieses Peeling ist ganz besonders für empfindliche Haut geeignet, die keine Glycolsäure verträgt.

Verwendet wird hierfür die aus Zuckerrohr gewonnene Glycolsäure, eine Fruchtsäure, die aufgrund ihrer geringen Molekülgröße tief in die oberen Hautschichten eindringt und dort ihre positiven Effekte entfaltet. Sie führt zu einer Auflösung der Kittsubstanz zwischen den Hornzellen, wodurch sich diese ablösen. Das Ergebnis ist eine Neustrukturierung der Haut mit erhöhtem Wasser- und reduziertem Fettgehalt – Unreinheiten werden reduziert, die Haut glättet sich und erhält ein jugendlicheres, feinporigeres Aussehen. Darüber hinaus werden sonnen- und altersbedingte Pigmentierungen und feine Falten vermindert oder beseitigt.

Die Kombination aus Salizylsäure und Azelansäure hat einen sich potenzierenden, synergistischen Effekt: die Azelansäure mit ihren antibakteriellen und antioxidativen Eigenschaften ist in der Lage, die Talgproduktion zu drosseln, wodurch die Neigung zu Entzündungen verringert wird; die antimikrobiell wirkende Salicylsäure potenziert diese entzündungshemmende Wirkung. Dadurch können nicht nur Rosazea-Schübe reduziert werden, sondern man erhält durch die Behandlung auch eine feinere, ebenmäßigere und strahlendere Haut; Poren und oberfllächliche Närbchen werden weniger sichtbar.

Ein Jessner Peel – ein kombiniertes Peeling aus Salicylsäure , Milchsäure, Resorcin und EthanolIt – wirkt stärker als reine Mandelsäure oder Glycolsäure-Peelings, da die Brücken zwischen den Oberhautzellen durch Resorcin aufgebrochen werden und die Wirkstoffe damit viel tiefer in die Haut eindringen können. Es ist ideal dazu geeignet, tiefe Knoten, Papeln und Pusteln sowie die sichtbaren Folgen lichtbedingter Alterung der Haut zu reduzieren.

Je nach Wirkstoffkonzentration der Trichloressigsäure erhält man bei 15% einen oberflächlichen und ab 35% einen tiefen Peelingeffekt. Tiefe Peelings werden hautärztlich durchgeführt. Gut einsetzbar zur Homogenisierung des Teints, Neutexturierung der Haut und Ausgleichen übermäßiger Talgproduktion und Verminderung von Hautunreinheiten.

Elektroporation und Massagen

Um den Peeling-Effekt noch weiter zu verstärken, können im Anschluss spezielle Wirkstoffkomplexe abgestimmt auf Ihren Hauttyp mittels Elektroporation eingeschleust oder manuell einmassiert werden. Spezielle Masken dienen dem Abschluss der jeweiligen Behandlung.

energyC
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    ... wenn das Leben erste Spuren hinterlässt!

    mit hoher Vitamin C Konzentration gegen die ersten Zeichen der Hautalterung. Die Haut wird durchfeuchtet und wieder strahlend, die Kollagen-Synthese wird stimuliert und die Spannkraft der Haut erhöht

collagen360°
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    ... die aufbauende Lösung bei welker Haut!

    Die Haut wird prall, Fältchen werden sichtbar reduziert und die Kollagenregeneration wird stimuliert.

stemCell
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    ... intensive Zellregeneration für eine intensive Lebensphase

    Apfelstammzellen und Hyaluronsäure. regenerieren die Haut, Alterserscheinungen der Haut werden reduziert, die Haut wird spürbar prall und fest.

radianceDNA
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    ... intensiv reparierender Effekt auf die biologische Zelluhr

    [meso]recovery complex® führt zur Straffung des Gewebes, regt die Kollagenbildung an, steigert Abwehrkräfte der Haut gegen oxidativen Stress. Resultat ist eine straffe, geglättete Haut, gravierende Faltenreduktion, verfeinertes Hautbild und neu definierte Gesichtskontur.

Für einen dauerhaften Behandlungserfolg ist eine individell angepasste Heimpflege wichtig.